Regelmäßige Shiatsu-Behandlungen unterstützen die ärztliche Therapie optimal. Sie bringen den Körper zurück in seine natürliche Balance und können sowohl die Häufigkeit als auch die Intensität von Schmerzattacken spürbar mindern.
Das passiert bei einer Behandlung:
Das Nervensystem wird reguliert: der sanfte, tiefe Druck beruhigt das hochaktivierte vegetative Nervensystem und senkt effektiv den Stresspegel.
Muskeln werden gelockert: Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich werden gelöst, die Durchblutung des Gewebes wird dadurch gefördert.
Energiefluss harmonisieren: Die gezielte Arbeit an den Meridianen bringt Ihre Lebensenergie in Bewegung. Stress fällt ab und der Kopf wird frei.
Auslöser erkennen: Begleitende Gespräche helfen Ihnen dabei, persönliche Migräne-Trigger im Alltag zu identifizieren und zu vermeiden.
In der TCM ist der Sommer die Zeit der Wandlungsphase Feuer. Eine Eigenschaft, die wir mit dieser Wandlungsphase verbinden, ist Freude. Wenn wir uns freuen, fließt die Lebensenergie frei und nährt unser Herz und unser Innerstes. Freude ist der beste Indikator dafür, dass wir das Richtige tun. Was bereitet dir im Leben Freude?
Traditionell findet Shiatsu auf einem Futon statt. Es gibt aber immer wieder Situationen, wo es nicht möglich ist, sich auf eine Matte am Boden zu legen, oder wieder hochzukommen. Daher gibt es jetzt in meiner Praxis die Möglichkeit, wahlweise Shiatsu auf der Massageliege zu genießen. Probier es aus! 🥰🥀😀
Wie im Shiatsu Meridiane in Balance gebracht und deine Selbstheilungskräfte aktiviert werden
Der menschliche Körper wird in der fernöstlichen Medizin und Philosophie von einem unsichtbaren, aber tief spürbaren Netzwerk durchzogen: den Meridianen. Diese Energiebahnen leiten das Qi, die Lebensenergie durch den Organismus. Um das Wesen dieser Bahnen und die Arbeit einer Shiatsubehandlerin zu verstehen, eignet sich kaum ein Bild besser, als das eines lebendigen Flusslaufes.
Ein Meridian verhält sich in seiner Natur ähnlich wie ein Fluss der sich seinen Weg durch die Landschaft bahnt. Wenn wir uns rundum wohl, ausgeglichen und gesund fühlen, fließt diese Energie meist wie ein naturbelassener Fluss: kraftvoll, frei und im eigenen, stimmigen Rhythmus. Doch die Topografie hinterlässt ihre Spuren. So wie ein realer Fluss durch Geologie, Wetter und menschliche Eingriffe verändert wird, so reagiert der Meridianfluss auf den Alltag: Stress, emotionale Belastungen oder einseitige Lebens- und Ernährungsgewohnheiten verändern die innere Landschaft und können den Energiefluss aus dem Gleichgewicht bringen.
Wenn die Energie stagniert – Engstellen und Blockaden im Körper
In manchen Lebensphasen bilden sich im Körper spürbare Engstellen. Das fühlt sich an, wie eine schmale Schlucht, in der sich das Wasser staut. Wir nehmen dies oft als hartnäckige Muskelverspannungen, Druckgefühl oder Blockaden wahr. Wenn die Energie an diesen Stellen nicht frei weiterfließen kann, entstehen an anderer Stelle manchmal Überschwemmungsgebiete, die sich in akuten Schmerzen, Unruhe, Nervosität oder einem Gefühl von Überforderung äußern können. An anderen Stellen zieht sich die Kraft vielleicht eher zurück. Es entstehen Bereiche, die an ruhige Seen oder träge Sümpfe erinnern. Während ein See ein wertvoller Rückzugsort sein kann, wird das Wasser zum Sumpf wenn es stagniert und es verschwindet die Dynamik. Im Gewebe zeigt sich dies als chronische Müdigkeit, Antriebslosigkeit oder einer tiefen Erschöpfung.
Der einbetonierte Kanal – Wenn Flexibilität verloren geht
Manchmal verlangt uns das Leben auch so viel Disziplin ab, dass der Energiefluss einem begradigten, einbetonierten Kanal gleicht. Das System funktioniert zwar, verliert dabei aber seine natürlich Flexibilität, Leichtigkeit und Anpassungsfähigkeit.
Hier setzt die achtsame Begleitung durch Shiatsu an. Eine Behandlung betrachtet den Körper stets als ein zusammenhängendes Ökosystem. Mit feinfühligem, tief sinkendem Druck von Daumen, Händen oder Ellbogen und durch sanfte Dehnungen wird der aktuelle Zustand der Meridiane wahrgenommen. Die Berührung richtet sich nachdem, was der Körper in diesem Moment zeigt und braucht.
Blockaden lösen und neue Kraft tanken
Begegnet die Shiatsubehandlerin einer blockierten Engstelle oder einem starr regulierten Kanal, geht es darum, dem Meridian wieder Raum zu schenken. Durch einladenden, präzisen Druck können sich Gewebespannungen lösen. Die verengten Ufer weiten sich, sodass das angestaute Qi wieder abfließen und sich harmonisch verteilen kann. In Bereichen, die sich leer erschöpft oder kraftlos anfühlen, wandelt sich die Dynamik der Behandlung. Hier wird kein Druck ausgeübt um etwas zu bewegen, sondern es werden Struktur und Halt angeboten. Ein langsames, nährendes Verweilen auf bestimmten Punkten lädt die Energie ein, sich wieder zu sammeln. Diese Präsenz schenkt dem Gewebe die nötige Stabilität, um wieder zu Kräften zu kommen.
Der Weg zu tiefer Regeneration und innerer Balance
Das Ziel von Shiatsu ist kein perfekt genormter, künstlicher Kanal. Es geht vielmehr darum, den Meridianen zu ihrem ganz eigenen, natürlichen Fluss und einem harmonischen Ganzen zu verhelfen. Wenn die Energie wieder frei und ausgewogen strömt, beruhigt sich das gesamte Nervensystem. Der Mensch erfährt eine tiefe körperliche und seelische Reorganisation. Die Selbstheilungskräfte werden gestärkt, und ein Gefühle von tiefer Regeneration und Ganzheit stellt sich ein.
Shiatsu berührt. Es öffnet die Tür zu deinem Inneren und bietet dir einen geschützten Raum, um bei dir anzukommen, deine Empfindungen und Gefühle wahrzunehmen. Es hilft dir aufzuatmen, loszulassen und neue Kraft zu tanken.
In einer Welt, die sich immer schneller dreht, verlieren wir oft den Kontakt zu dem, was uns im Innersten bewegt. Wir funktionieren, organisieren und vergessen dabei ganz auf uns selbst. Shiatsu setzt genau hier an: Es ist eine Einladung, innezuhalten. Die achtsame Berührung geht unter die Haut, erreicht deine Essenz und öffnet sanft die Tür, die im Alltag oft verschlossen bleibt – die Tür zu deinem inneren Ich, deinen Bedürfnissen und deinen verborgenen Ressourcen.
Shiatsu berührt – Ein geschützter Raum für dein Ankommen
Um sich selbst wirklich zu spüren, braucht es Sicherheit und eine entspannte Atmosphäre. In meiner Praxis kreiere ich für dich diesen geschützten Raum, in dem du bedingungslos ankommen darfst. Hier gibt es keine Erwartungen und keinen Leistungsdruck. Du musst nichts erklären, nichts beweisen und nichts verändern. Jede Empfindung, jede Emotion und jedes Gefühl, das sich zeigen möchte, hat hier Platz und Berechtigung. In dieser geschützten Atmosphäre lernst du wieder, auf die leisen Signale deines Körpers zu hören und dich selbst in deiner Gesamtheit wahrzunehmen und anzunehmen.
Shiatsu berührt – Endlich Aufatmen und Altes loslassen
Wie oft halten wir im Alltag unbewusst den Atem an? Stress, Sorgen und ungelöste Emotionen setzt sich als spürbare Blockaden im Körper fest. Shiatsu schenkt dir den Raum, um endlich wieder tief aufzuatmen. Durch den klaren, absichtslosen Druck und die tiefe Präsenz in der Begegnung können sich chronische Verspannungen im Gewebe lösen. Dieses körperliche Loslassen spiegelt sich auch auf mentaler und emotionaler Ebene wider: Du darfst Ballast abwerfen, Altes, das dich beschwert abgeben und emotionalen Druck sanft abfliessen lassen.
Shiatsu berührt – Neue Kraft aus der Stille tanken
Aus dem tiefen Loslassen entsteht eine heilsame Stille – und in dieser Stille liegt die Quelle neuer Kraft. Wenn der Geist zur Ruhe kommt und die Energie im Körper wieder frei und ungehindert fließt, aktivieren sich deine natürlichen Selbstheilungskräfte. Du fühlst dich nach einer Sitzung nicht nur tief entspannt, sondern von innen heraus gestärkt, neu ausgerichtet und vitalisiert. Shiatsu füllt deine leeren Speicher wieder auf, damit du deinen Alltag mit frischer Energie, Klarheit und innerer Stabilität begegnen kannst.
Shiatsu berührt – Dein Weg zu dir selbst
Jede Sitzung beginnt mit Momenten des Ankommens und einen kurzen Gespräch über deine aktuelle Verfassung. Auf der Matte stehst du mit all deinen Facetten im Mittelpunkt. Wenn du bereit bist, die Tür zu deinem Inneren zu öffnen, dir selbst zu begegnen und neue Lebenskraft zu schöpfen, freue ich mich, dich auf diesem Weg achtsam und respektvoll begleiten zu dürfen. Nimm dir die Zeit, um ganz bei dir anzukommen
Shiatsu kann ein Instrument sein, um neue Wege für sich zu finden. Durch die tiefe Entspannung während einer Behandlung, wird die Selbstwahrnehmung gefördert. Regelmäßige Behandlungen helfen dabei, alte und nicht mehr hilfreiche Verhaltens- oder Denkweisen zu erkennen und sanft loszulassen. Alternativen dazu werden erkannt und Neues bekommt Raum um lebendig zu werden. Probiere es aus!
Nach der Dunkelheit und Kälte des Winters, dem großen Yin, werden die Tage länger, das Licht nimmt zu. Die Wandlungsphase Holz beginnt und mit ihr nimmt das Yang wieder zu. Die Pflanzen stehen nach der Winterruhe in den Startlöchern und treiben das Wachstum ihrer Knospen und Triebe mit aller Kraft voran. Die schnell wachsenden Triebe sind voller Spannkraft und besitzen eine hohe Flexibilität, die es ihnen erlauben, durch den festen Boden durchzubrechen.
Holz steht für die Kraft des Beginns, für Durchbruch und für die Dynamik des Wachsens. So entspricht auch die Tageszeit des Morgens dieser Energie.
Holz ist die Zeit der Kindheit. Wachstum, unbändige Energie und der Wille die Welt zu erobern und zu gestalten kennzeichnen diese Phase, die sich auch an jedem Neubeginn wiederfindet.
Die Frage nach dem eigenen Lebenssinn stellt sich und Visionen wollen verwirklicht werden. Ziele werden ins Auge gefasst. Um sie umzusetzen, braucht es Planung, klare Entscheidungen, Organisation und Gestaltungskraft. Und es braucht auch Flexibilität, denn die besten Pläne müssen bei Bedarf angepasst werden.
Element Holz: Die Farbe ist grün, sauer ist der Geschmack.
Im Menschen finden wir das Element Holz in der Beweglichkeit und Spannkraft von Körper, Geist und Seele wieder. Das entsprechende Sinnesorgan ist das Auge. Die Körperregion ist der Kopf und es besteht ein Bezug zu den Körperseiten. Die dazugehörende Emotion ist die Aggression.
Die Meridianfunktionen sind Leber und Gallenblase.
Ein Zuviel dieser Qualitäten, ohne regenerierende Ruhepausen, führt aber schnell zu einem Raubbau unserer Kräfte. Müdigkeit, Verlust der Beweglichkeit, Nackenschmerzen oder Migräne können auf der körperlichen Ebene die Folge sein.
Achtsamkeit gegenüber unseren Grenzen und ein sorgsamer Umgang mit unseren Ressourcen hilft, uns nicht zu verausgaben und innerlich flexibel und beweglich zu bleiben.
Den Winter bringen wir in Zusammenhang mit Kälte und Rückzug in die eigenen 4 Wände.
Die Natur nutzt die Winterruhe um sich zu regenerieren und für das kommende Frühjahr Kräfte zu sammeln.
Der Winter ist die dunkelste Zeit im Jahr. Es ist die Zeit des Yin. Rückzug, Innehalten und bei sich selbst ankommen, den Energielevel senken, sind die jetzt geeigneten Verhaltensweisen
Es ist die Zeit in der wir mit unseren Kräften haushalten und sorgsam umgehen sollten, um im Frühjahr wieder neu durchzustarten zu können.
Die Farben des Wassers sind Schwarz und Blau, die Tageszeit ist die Nacht. Der klimatische Ausdruck ist die Kälte. Der Geschmack ist salzig, Die Sinnesfunktion ist das Hören, dementsprechend sind die Ohren das Sinnesorgan. Die physische Entsprechung ist der Rücken und von der Körperstruktur sind es die Knochen. Die dazugehörende Emotion ist die Angst. Dem Wasser wohnt die Weisheit inne.
Die dunkle und kalte Jahreszeit steht nach der TCM mit dem Element Wasser und dem Funktionskreis Niere/Blase in Verbindung.
Die Wandlungsphase Wasser steht für die Energie, die uns antreibt, wie eine Welle, die uns von hinten erfasst und uns nach vorne treibt. Sie stärkt uns den Rücken, gibt uns Rückhalt und hilft, uns entspannt dem Lebensfluss anzuvertrauen.
Wasser symbolisiert, woher wir kommen, und das was hinter uns, quasi hinter unserem Rücken liegt. Wir stammen evolutiv aus dem Wasser und auch im übertragenen Sinne trifft es zu, denn Wasser symbolisiert unsere Herkunft, unsere Familie und unsere Vorfahren. Durch das Element Wasser sind wir mit dem Erbe unserer Ahnen verbunden, das uns, den notwendigen Rückhalt gibt, um nach vorne gehen zu können.
Fehlt uns im Leben der Rückhalt und ist das Element Wasser generell nicht im Fluss, bemerken wir das möglicherweise durch kalte Füße, einem allgemeinen Kältegefühl oder auch durch einen verspannten Rücken.
Wärme und Ruhe, bewusste Pausen, eine geeignete Ernährung helfen mit, das Element Wasser in uns zu stärken.
Shiatsu ist wie Kurzurlaub, meinte eine Klientin kürzlich. Tatsächlich bietet eine Shiatsu Behandlung die Möglichkeit sich innerhalb kurzer Zeit tief zu entspannen. Durch die sanften Berührungen kommt man in ruhiger und entspannter Atmosphäre zu sich selbst, wobei sich Stress, Verspannungen oder unangenehme Gefühle lösen, und Entspannung, Zuversicht und Lebensfreude Platz machen.
Sich zu zentrieren und den Fokus auf das Ergebnis zu richten, ist eine der Voraussetzungen für einen positiven Abschluss von Prüfungen, Präsentationen oder Verhandlungen.
Shiatsu ist ein wunderbares Mittel, um in Einklang mit sich und der Umwelt zu kommen. Durch die Aktivierung der Meridiane mit dem Druck von Händen und Daumen, in Kombination mit Dehnungen einzelner Körperbereiche sowie durch sanfte Gelenkrotationen wird das Qi im Körper in Fluss gebracht. Das Ergebnis sind Ausgeglichenheit und eine Belebung des gesamten Energiehaushalts.
Regelmäßige Sitzungen, möglichst vor wichtigen Terminen helfen Ihnen, sich in schwierigen Situationen nicht aus dem Gleichgewicht bringen zu lassen.
den Körper spüren, neue Räume entdecken, verborgene Gefühle finden, ein Stück bei sich selbst ankommen.
Über die Berührung im Shiatsu können wir denjenigen Bereichen im Körper, die wir weniger beachten, neue Aufmerksamkeit schenken. Die damit verbundenen Gefühle werden uns im geschützten Bereich der Behandlung wieder zugänglich gemacht und es besteht die Möglichkeit, sie neu zu erleben. So können vergangene Ereignisse neu betrachtet und integriert werden.
Der Herbst entspricht in der TCM der Wandlungsphase Metall. Die warme Jahreszeit endet und wir bereiten uns auf den Winter vor. Das Bewusstsein um die Vergänglichkeit nimmt zu. Wir assoziieren mit dieser Wandlungsphase das Aufrechterhalten und Loslassen von Struktur, den Austausch mit der Umwelt und eine Öffnung für neue Räume.
Die entsprechenden Meridianfunktionen sind Lunge und Dickdarm.
Auf der körperlichen Ebene finden wir einen Zusammenhang mit den Atmungsorganen, der Haut in ihrer Funktion als Atmungs,- und Entgiftungsorgan und als Begrenzung des Körpers, der Verdauung und den Nebenhöhlen. Auch Schulterprobleme könnten aus der Sicht der Meridianfunktionen mit Lunge/Dickdarm in Verbindung gebracht werden. Wir können durch geeignete Übungen mehr Raum in den Schulterbereich bringen. Die beiden Akupunkturpunkte Lu 9, der beim Daumen auf der Innenseite des Handgelenks in einer kleinen Vertiefung liegt, und Di 4 (Vorsicht in der Schwangerschaft), am Handrücken zwischen Daumen und Zeigefinger gelegen , bringen den jeweiligen Meridian in Bewegung und versorgen die einzelnen Bereiche mit Qi.
Das Immunsystem wird ebenfalls von dem Funktionskreis Lunge/Dickdarm unterstützt. Gerade jetzt ist es besonders wichtig, es von vornherein aufzubauen und zu stärken, um sich vor äußeren Einflüssen besser schützen zu können. In der Naturheilkunde finden wir zur Immunabwehr Pflanzen, wie der Kapuzinerkresse, dem Kren, der Zwiebel, dem Knoblauch oder dem Ingwer, denen der scharfe Geschmack, einer Eigenschaft der Wandlungsphase Metall, gemeinsam ist.
Neben einer Shiatsu-Behandlung und passenden Qi Gong Übungen, können diese scharfen Gewürze, ausgiebige Spaziergänge und sogar nur einige wenige bewusste Atemzüge an der frischen Luft helfen, dieser Funktion in Euch auf die Sprünge zu helfen.
„Hara“ ist ein japanischer Begriff und meint unseren Bauchraum. Dieser Begriff beschreibt aber nicht nur den physischen Bauch, sondern vielmehr das Zentrum unseres Seins.
Im Hara liegt gemäß der fernöstlichen Tradition unsere vitale Mitte. Es wird auch „Meer des Qi“ genannt und es ist der Bereich aus dem wir Ruhe und Kraft schöpfen können.
Das Hara spiegelt unser energetisches Befinden wieder und zeigt wie unsere Beziehung zu uns selbst ist, wie wir uns in uns zuhause fühlen. Indem Maß, wie wir für uns sorgen, wie wir uns selber wichtig sind, stärken wir unsere Mitte und finden zu mehr Selbstverständnis.
Im Shiatsu können über die Arbeit am Hara, tiefe Schichten unseres Seins erreicht werden. Wir können dabei unser Zentrum entdecken, es stärken und so zu mehr Ruhe und Wohlbefinden kommen.
Die Erde liegt im Zentrum der 5 Wandlungsphasen und zeigt sich im Jahreskreis während der Übergangsphasen der 4 Jahreszeiten, also auch jetzt im Spätsommer, wenn das Wetter kühler und unbeständiger wird und schön langsam der Herbst Einzug hält.
Sie steht für unsere Körpermitte und vermittelt uns das Gefühl der Verankerung in der Welt, der Stabilität und der Zufriedenheit. Aus einem gut genährten Zentrum entstehen Vertrauen, Zuversicht und Lebenshunger. Fürsorge, Eigenverantwortung und Mitgefühl sind weitere Eigenschaften dieser Wandlungsphase. Die dazu gehörenden Meridianfunktionen sind Magen und Milz. Körperliche Entsprechungen sind Muskeln, Bindegewebe, Fruchtbarkeit und Verdauung. Auf der geistigen Ebene ist die Milz für die „Verdauung“ unserer Umwelteindrücke zuständig und kann bei einem energetischen Ungleichgewicht für Grübeleien und das sprichwörtliche „Rad im Kopf“ sorgen.
Mit passenden Körperübungen wie Qi Gong oder einer Shiatsu-Behandlung könnt Ihr ebenso wie mit regelmäßigen Mahlzeiten und Euren Ernährungsgewohnheiten im Allgemeinen diese Qualitäten stärken.
Besonders die Milz spielt nach der TCM in der Nahrungsaufnahme ein wichtige Rolle, und braucht für ihr Wohlbefinden eine sorgfältige Ernährung. Ein warmer Getreidebrei zum Frühstück oder eine warme Suppe helfen der Milz bei ihrer Aufgabe, Nahrung in Energie zu verwandeln.
Weiters unterstützen bewusster Kontakt mit der Erde, ein harmonisches Zuhause und regelmäßige Rituale das Qi von Magen/Milz.
In der westlichen Tradition ist der Spätsommer unter anderem dem Erdzeichen Jungfrau zugeordnet, das seinerseits für Nahrungsaufnahme, Ernte und Verwertung steht.
Genehmigt euch zwischendurch immer wieder eine kleine Pause, in der Ihr Eure Nacken- und Schultermuskulatur lockert und dehnt. Mit einigen tiefen Atemzügen erweitert Ihr in diesem Bereich Euren Raum und Ihr bewegt Euer Ki. Euer Energiesystem und allen voran der Lungenmeridian wird es euch danken.
Stechende Schmerzen, ein dumpfes Brummen, Sehstörungen, Konzentrationsschwierigkeiten …
In einem Migränetagebuch können Lage und Art der Beschwerden, sowie alle möglichen auslösende Faktoren wie beispielsweise bestimmte Nahrungsmittel, Stress, Verspannungen notiert werden, um diese einzugrenzen und ein genaueres Bild des Migräneanfalls zu erhalten. Zeitpunkt und Verlauf können ebenfalls wertvolle Hinweise geben.
Diese Informationen ermöglichen aus dem Blickwinkel von Shiatsu, Rückschlüsse, welche Meridianfunktionen beteiligt sein können. Während des Anfalls ist zur Soforthilfe, das sanfte Behandeln passender Akupressurpunkte hilfreich.
Längerfristig tragen regelmäßige Shiatsu-Behandlungen ebenfalls zur Reduzierung und Linderung der Anfälle bei.
Je zentrierter und ausgeglichener wir in unserem System sind, umso leichter können wir mit den Migräne auslösenden Faktoren umgehen.
Durch das Einwirken auf Verspannungen in Hals, Nacken und Brustwirbelsäule und auf das zentrale Nervensystem werden Entspannung und Ruhe gefördert und der Energiefluss im Körper in Bewegung gebracht.
In der warmen Jahreszeit empfinden wir vermehrt Lebensfreude und die Leichtigkeit des Lebens. Wir treffen uns gerne mit Freunden, feiern Feste, sind ausgelassen. Es ist die Zeit der Wandlungsphase Feuer, die alle diese Eigenschaften widerspiegelt. Begeisterung, für etwas „Feuer und Flamme“ sein, Leidenschaft und Liebe sind Ausdrucksformen des „Shen“, dem Geist, der dem Feuer innewohnt.
Seine Ausstrahlung und geistige Präsenz sind an uns unmittelbar wahrnehmbar. In seiner harmonischen Form finden wir bei dieser Wandlungsphase Eloquenz, Achtsamkeit, Bewusstheit in der Lebensführung und eine gute Verbindung von Herz und Verstand.
Die dazugehörenden Funktionen sind Herz/Dünndarm und Herzkreislauf/Dreifacherwärmer. deren Aufgabe körperlich, und im übertragenen Sinne auf der seelischen Ebene, der Schutz des Herzens ist.
Ein Ungleichgewicht in dieser Wandlungsphase kann unter anderem zu Nervosität, Ruhelosigkeit, Schlafstörung oder Stottern führen.
Genügend Pausen, ein Ruhepol wie Meditation, Qi Gong oder Yoga, helfen in unserer Mitte zu bleiben, und halten die übersprudelnden Energie dieser Wandlungsphase im Fluss.
Im Shiatsu wird während der Behandlung, durch TherapeutIn und KlientIn ein eigener, zwischenmenschlicher Raum gebildet. Dieser Raum wird wie in einer Beziehung, durch die Persönlichkeiten, die sich darin befinden, gestaltet und findet auf Augenhöhe zwischen den beiden statt. Die Wechselwirkung, die zwischen den beiden Shiatsu-Partnern entsteht, fließt unmittelbar in die Behandlung mit ein und gibt ihr deren individuellen Charakter. Der KlientIn wird es mit Hilfe der Shiatsu-Praktikerin in diesem Raum möglich, Ruhe zu finden und sich selbst intensiver und tiefgehender wahrzunehmen. Die Aufgabe der TherapeutIn ist es dabei, sie in diesem Prozess achtsam zu begleiten und in ihren Bedürfnissen zu unterstützen. Durch die verschiedenen Behandlungstechniken werden dabei Bewegungsimpulse für das gesamte System gesetzt, die von der KlientIn aufgenommen und in den Alltag integriert werden können.
Das Begleiten im Shiatsu bedeutet, Menschen in ihren Prozessen und Lebensumständen zur Seite zu stehen, sie dabei zu unterstützen in sich neue Räume und Aspekte ihrer Persönlichkeit zu entdecken und damit Lebensumstände neu betrachten zu können.
Die aktuellen Einschränkungen stellen viele von uns vor Herausforderungen : Wie geht es mir? Wie geht es mir mit meinem Partner, mit meinen Kindern? Wie geht es mir in meinem Beruf? Was vermisse ich? Was ist mir wichtig? Wie gestalte ich das Leben daheim.
Durch die Reduzierung auf das Wesentliche kommen wir in Kontakt mit uns selbst. Wir haben die Chance, unser Leben einem „Realitätscheck“ zu unterziehen. Wir können überprüfen, ob wirklich alles so ist, wie es sein soll, oder ob vielleicht da und dort, etwas zu verändern wäre.
Vielleicht entstehen neue Sichtweisen, vielleicht entwickeln wir neue Werte. Dinge, die uns immer wichtig waren, entpuppen sich als völlig überflüssig oder unbrauchbar, und wir entdecken gleichzeitig Neues. Vielleicht kommen wir uns selbst ein Stück näher, finden neue Verhaltensweisen im Umgang mit dem Partner oder den Kindern oder kreieren neue berufliche Strategien, die besser zu uns passen. Eine spannende Zeit, mit vielen Möglichkeiten, die aufgegriffen werden wollen.
Was hoffentlich in unser aller Leben weiterhin eine große Rolle spielen wird, ist die Berührung. Denn wenn wir berührt werden, treten wir verstärkt in Resonanz mit der Umwelt und wir werden ihr gegenüber offener und empathischer.
Ich wünsche Euch allen ein schönes Osterwochenende, schaut auf Euch und bleibt gesund.
Im Frühjahr beobachten wir in der Natur die Wandlungsphase Holz. Wir können sie im Spriessen der jungen Pflanzentriebe erkennen, das Dynamik und Vitalität versinnbildlicht. Die grünen Triebe stehen im Saft und besitzen eine hohe Flexibilität und Elastizität.
Im Menschen finden wir das Element Holz in der Beweglichkeit und Spannkraft von Körper, Geist und Seele wieder.
Die dazugehörenden Funktionen sind Leber und Gallenblase, zu deren Eigenschaften die Fähigkeit zu planen ebenso gehört, wie unsere Kraft, Dinge zu gestalten, oder Emotionen adäquat auszudrücken.
Ein Ungleichgewicht dieser Qualitäten führt aber schnell zu einem Raubbau unserer Kräfte, der sich in Müdigkeit, Verlust der Beweglichkeit, Nackenschmerzen, Migräne oder Beschwerden mit dem Ischiasnerv äußern kann.
Achtsamkeit gegenüber unseren Grenzen und ein sorgsamer Umgang mit unseren Ressourcen hilft, uns nicht zu verausgaben und innerlich flexibel und beweglich zu bleiben.
Meridiane sind die Energiebahnen, die für die Verteilung der Lebensenergie, des Qi, im Körper sorgen.
Sie sind Bestandteil der fernöstlichen Medizin und spielen auch im Shiatsu eine wichtige Rolle. Sie stehen in unmittelbarer Wechselwirkung mit unserer körperlichen und physischen Verfassung.
Es gibt sechs Meridianpaare, die den Funktionskreisen der TCM zugeordnet sind.
Lunge – Dickdarm
Milz – Magen
Herz – Dünndarm
Niere – Blase
Herzkreislauf – Dreifacherwärmer
Leber – Gallenblase
Auf den Meridianen befinden sich nicht nur die klassischen Akupunkturpunkte, sondern auch individuell veränderliche Punkte, die sogenannten Tsubos. Sie alle sind Zugänge zu unserem energetischen System und stehen über den Meridian miteinander in Verbindung.
Mittels Druck der Daumen und der Hände, werden im Shiatsu Impulse an die Tsubos und die Meridiane weitergegeben, die dadurch aktiviert werden.
Die Impulse setzen sich innerhalb des Meridians weiter fort. Dadurch ist es möglich, Beschwerden über Punkte zu beeinflussen, die nicht unmittelbar in dem betroffenen Körperteil liegen.
So kann beispielsweise bei Kopfschmerz, eine Merdianbehandlung am Becken oder an den Beinen eine wirksame Soforthilfe sein.
Ihre regelmäßige Harmonisierung dient als Gesundheitsvorsorge und hilft dabei, im körperlichen und seelischen Gleichgewicht zu bleiben.
Den Winter bringen wir in Zusammenhang mit Kälte und Rückzug in die eigenen vier Wände.
Die Natur nutzt die Winterruhe, um sich zu regenerieren und für das kommende Frühjahr Kräfte zu sammeln.
Es ist die Zeit, in der wir mit unseren Energien sorgsam umgehen und uns Zeiten der körperlichen und seelischen Regeneration gönnen sollten.
Die dunkle und kalte Jahreszeit steht nach der TCM mit dem Element Wasser und dem Funktionskreis Niere/Blase in Verbindung. Körperliche Entsprechungen zu diesem Funktionskreis sind unter anderem die Wirbelsäule, die Hormone und die Nerven.
Längere Ruhepausen, bewusstes Entspannen wie bei einer Shiatsu-Behandlung, in Kombination mit genügend Bewegung in frischer Luft, ein Blick nach Innen und wärmende Lebensmittel wie eine warme Suppe, rotes Fleisch, ein Getreidebrei, Tee, oder Gewürze wie Ingwer, Chili, und Zimt können dazu beitragen, diese Zeit im Einklang mit dem Rhythmus der Natur zu verbringen und körperlichen und seelischen Beschwerden ein Schnippchen zu schlagen.
Shiatsu ist eine Körpertherapie, bei der ein angenehmer Druck durch Hand und Daumen im Mittelpunkt steht. Ein wohltuender Aspekt bei der Behandlung ist die Berührung.
Die Haut ist unser größtes Sinnesorgan, über das wir eine Vielzahl von Eindrücken wahrnehmen.
Angenehme Shiatsu Berührungen senken nachweislich den Blutdruck, verringern den Stresspegel und kurbeln das Immunsystem an. Die Selbstheilungskräfte werden stimuliert und wir können uns wieder besser wahrnehmen.
Die Haut ist die Grenze zur Außenwelt. Wenn wir berührt werden entsteht eine Verbindung mit unserem Gegenüber und erleichtert den Aufbau einer zwischenmenschlichen Beziehung. Es fällt leichter in Resonanz mit der Umwelt zu treten, und wir werden ihr gegenüber empathischer. Schon kleine alltägliche Berührungen fördern unsere gute Laune und lassen uns fröhlicher und optimistischer werden.