Die Jahreszeiten im Shiatsu – der Spätsommer

Die Erde liegt im Zentrum der 5 Wandlungsphasen und zeigt sich im Jahreskreis während der Übergangsphasen der 4 Jahreszeiten, also auch jetzt im Spätsommer, wenn das Wetter kühler und unbeständiger wird und schön langsam der Herbst Einzug hält.

Sie steht für unsere Körpermitte und vermittelt uns das Gefühl der Verankerung in der Welt, der Stabilität und der Zufriedenheit. Aus einem gut genährten Zentrum entstehen Vertrauen, Zuversicht und Lebenshunger. Fürsorge, Eigenverantwortung und Mitgefühl sind weitere Eigenschaften dieser Wandlungsphase. Die dazu gehörenden Meridianfunktionen sind Magen und Milz. Körperliche Entsprechungen sind Muskeln, Bindegewebe, Fruchtbarkeit und Verdauung. Auf der geistigen Ebene ist die Milz für die „Verdauung“ unserer Umwelteindrücke zuständig und kann bei einem energetischen Ungleichgewicht für Grübeleien und das sprichwörtliche „Rad im Kopf“ sorgen.

Mit passenden Körperübungen wie Qi Gong oder einer Shiatsu-Behandlung könnt Ihr ebenso wie mit regelmäßigen Mahlzeiten und Euren Ernährungsgewohnheiten im Allgemeinen diese Qualitäten stärken.

Besonders die Milz spielt nach der TCM in der Nahrungsaufnahme ein wichtige Rolle, und braucht für ihr Wohlbefinden eine sorgfältige Ernährung. Ein warmer Getreidebrei zum Frühstück oder eine warme Suppe helfen der Milz bei ihrer Aufgabe, Nahrung in Energie zu verwandeln. 

Weiters unterstützen bewusster Kontakt mit der Erde, ein harmonisches Zuhause und regelmäßige Rituale das Qi von Magen/Milz.

In der westlichen Tradition ist der Spätsommer unter anderem dem Erdzeichen Jungfrau zugeordnet, das seinerseits für Nahrungsaufnahme, Ernte und Verwertung steht. 

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